Messung von Ebenheit

Eine Grundvoraussetzung für die Installation einer Maschine ist ein ebener Untergrund. Auch bei Maschinentischen ist dies erforderlich, damit die gefertigten Teile innerhalb der Toleranzen bleiben. Die Flansche der Turmsegmente von Windrädern werden ebenso auf Ebenheit überprüft, hier kann die Anforderung jedoch auf eine gewünschte Neigung der Fläche (Abschrägung) angepasst werden.

 

 

Messung der Ebenheit/Verbiegung von rechteckigen Ebenen

Zuerst wird der Laserstrahl grob entlang am und quer über das Messobjekt ausgerichtet. Der Detektor wird dann an den gewählten Messpunkten positioniert, und die Messwerte werden erfasst. Entsprechend der Messung werden drei der Messpunkte auf Null gesetzt und die anderen Punkte für diese neue Bezugsebene neu berechnet. Die Messwerte an den anderen Messpunkten zeigen die Abweichung von der Laserebene. 

Messung der Ebenheit/Verbiegung von Kreisebenen

Die Messung der Ebenheit/Verbiegung von Kreisebenen, wie z. B. Flanschen, basiert ebenfalls auf drei Bezugspunkten, die im Abstand von 120° im Kreis liegen. Legen Sie die Anzahl der Messpunkte fest sowie welche davon als Bezugspunkte dienen sollen, auf der die Laserebene basiert. Alle angezeigten Messergebnisse beziehen sich jetzt auf die drei gewählten Bezugspunkte/die Laserebene. Easy-Laser bietet Systeme, die speziell zur Überprüfung der Flachheit von Flanschen von Windrädern geeignet sind (siehe E910/E915). Die enthaltene Software unterstützt Sie mit fortschrittlichen „Bestwert“-Berechnungen.

Messung der Ebenheit mit einer parallel zur Horizontalebene liegenden Bezugsebene

Der Laserstrahl wird mithilfe der Libellen am Lasersender ausgerichtet, und der Messwert am ersten Messpunkt wird auf Null gesetzt. Die Messwerte an den anderen Messpunkten zeigen die Abweichung zur Horizontalebene.